Besondere Gründung und Beginn des Hochbaus

Die Riethschulen-Mensa nimmt Gestalt an

 
Die Riethschule erhält einen Anbau, der künftig als Mensa,  aber auch als Saal für schulische Veranstaltungen genutzt werden wird. Nachdem hier alte Gräber im Untergrund gefunden, fachgerecht dokumentiert und geräumt worden war, wurde eine besondere Art der Gründung für den Gebäudeanbau errichtet – eine sog. Brunnengründung. Diese Variante der Gebäudegründung wird eingesetzt, wenn man erst in einigen Metern Tiefe tragfähige Böden vorfindet – hier eine gewachsene Kiesschicht. Jeweils zwei Meter tief wurden Rundelemente unterschiedlichen Durchmessers in die Erde eingebracht und mit Beton ausgegossen – insgesamt 24 solcher „Brunnen“ entstanden auf diese Weise. Sie tragen dann die eigentlichen Fundamente. Diese Arbeiten sind abgeschlossen.
Jetzt haben die Hochbauarbeiten begonnen und man sieht, wie der Bau zügig voranschreitet. Entstehen werden insgesamt drei Baukörper, die nach ihrer Funktion getrennt sind. Der Hauptbaukörper ist ein quadratischer Kubus – die eigentliche Mensa. Der Küchentrakt schließt niedriger an die Mensa an und wirkt somit wie ein lang gestrecktes, Element zwischen der Schule und dem Neubau. Der dritte Körper ist ein Verbinder, der eine eigenständige Gründung hat und nicht direkt an die vorhandene Fassade anschließt. So werden Spannungen im Bauwerk vermieden. 
 
In der neuen Mensa werden künftig Schüler und Pädagogen die Mittagsmahlzeit einnehmen. Warmhalteküche, Essenausgabe und sanitäre Anlagen finden hier ebenso Platz. Auch als Veranstaltungssaal wird der Neubau fungieren.
 
Autor: B. Köhler Fotos: S. Forberg
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